Fanfic: All the Young Dudes by annasphr (Read for Free, 1,332,114 Clicks)

Description: Hinweis: Wir haben diese Fanfiction nicht selber geschrieben, sondern nur aus dem Englischen ¨¹bersetzt. Geschrieben wurde sie von MsKingBean89

Characters: Graphic Depictions Of Violence Major Character Death No Archive Warnings ApplySirius Black/Remus Lupin James Potter/Lily Evans Potter Sirius Black & Remus Lupin & Peter Pettigrew & James PotterRemus Lupin Sirius Black James Potter Peter Pettigrew Lily Evans Potter Marlene McKinnon Mary Macdonald Severus Snape Minerva McGonagall Albus Dumbledore Bellatrix Black Lestrange Narcissa Black Malfoy Regulus Black Poppy Pomfrey Fenrir Greyback Horace Slughorn Mulciber Sr. (Harry Potter) Bartemius Crouch Jr. Walburga BlackFirst War with Voldemort Canon Compliant Requited Love Canonical Character Death First Kiss Marauders wolfstar Getting Together Slow Burn Angst Fluff Fluff and Angst

Summary: Summary:

Hinweis: Wir haben diese Fanfiction nicht selber geschrieben, sondern nur aus dem Englischen ¨¹bersetzt. Geschrieben wurde sie von MsKingBean89Diese Fanfiction ist sehr lang und enth?lt eine slow-burn Beziehung zwischen Remus und Sirius, welche ¨¹ber ihre gesamte Schulzeit geht. Auf Englisch ist sie komplett ver?ffentlicht; wenn ihr also auf ein Kapitel nicht warten k?nnt, m¨¹sstet ihr damit vorliebnehmen.Verfasst wurde sie aus Remus’ Perspektive. Der einzige, gro?e Unterschied zwischen J.K. Rowlings Beschreibungen ist, dass hier Remus’ Vater gestorben ist und er in einem Kinderheim aufw?chst. Zeitlich spielt sie von 1971 bis 1995. Es wird somit die Schulzeit der Rumtreiber thematisiert, aber auch die Zeit danach.Uploads immer dienstags und freitagsIm Laufe der Fanfiction werden unterschiedliche Lieder erw?hnt, welche die Rumtreiber h?ren.Spotify playlist:https://open.spotify.com/user/htl2006/playlist/3z2NbLq2IVGG0NICBqsN2D?si=Liyl_JKJSx2RUqks3p50kg

Notes: Notes:

A translation of

All the Young Dudes by MsKingBean89.

Chapter 1: Sommer 1971: St. Edmunds

Chapter Text

Samstag, 7. August 1971
Er wachte im Dunkeln auf. Es war zu hei? in dem kleinen Zimmer, in das sie ihn gesteckt hatten, da es Anfang August war. Obwohl er vermutete, dass es das Fieber sein k?nnte. Am n?chsten Morgen hatte er immer Fieber. Fr¨¹her haben sie ihn in einen Raum mit Fenster gesteckt, aber vor ein paar Monaten war er in der Lage gewesen, eines davon zu zertr¨¹mmern und ohne Gitter w?re er entkommen. Er hatte geh?rt, wie sie davon sprachen, ihn im Alter zur¨¹ck zu halten. Er versuchte, nicht daran zu denken.Er erinnerte sich an das Gef¨¹hl des Hungers, so intensiv, dass es sich in Wut verwandelte. Er erinnerte sich, dass er stundenlang heulte und in der Zelle auf und ab lief. Vielleicht w¨¹rden sie ihn heute aus dem Unterricht entlassen und er k?nnte schlafen. Es waren sowieso die Sommerferien, und es war nicht fair, dass er Unterricht nehmen musste, wenn alle anderen Jungs den ganzen Tag herumh?ngen, Fu?ball spielen oder fernsehen durften. Er setzte sich auf, dehnte sich vorsichtig, achtete auf jeden Schmerz und jedes Knicken seiner Gelenke. Hinter seinem linken Ohr gab es einen frischen Kratzer und einen tiefen Biss in seinem rechten Oberschenkel. Er rieb sich mit der Hand ¨¹ber die Kopfhaut, wobei sein Haar ganz dicht am Kopf rasiert war und sich gegen seine Finger str?ubte. Er hasste es, aber jeder Junge im Kinderheim hatte den gleichen Stoppelhaarschnitt. Das bedeutete, wenn sie am Wochenende in die Stadt durften, wusste jeder, dass sie St. Edmunds Jungs waren ¨C und das war wohl der springende Punkt. Die Ladenbesitzer wussten, nach wem sie Ausschau halten sollten. Nicht, dass die Jungs selbst irgendetwas getan h?tten, um die Erwartungen zu untergraben. Man hatte ihnen so oft gesagt, sie seien der R¨¹ckstand der Gesellschaft, zur¨¹ckgelassen und unerw¨¹nscht ¨C warum also nicht ein wenig Chaos anrichten? Remus h?rte Schritte am Ende der Halle. Es war die Hausmutter; er konnte sie riechen, ihren Herzschlag h?ren. Seine Sinne waren immer nach einer seiner Episoden verst?rkt. Er stand auf, zog eine Decke um sich trotz der Hitze, und wattierte zur T¨¹r, um st?rker zuzuh?ren. Sie war nicht allein, es war ein Mann bei ihr. Er roch alt und irgendwie. . . anders. Ein dicker, eiserner Duft, der Remus vage an seinen Vater erinnerte. Es war Zauberei.”Sind Sie sicher, dass es Ihre Zeit wert ist?”, fragte die Haumutter den Fremden: “Er ist wirklich einer unserer schlimmsten F?lle.””Oh ja”, erwiderte der alte Mann. Seine Stimme war satt und warm wie Schokolade. “Wir sind uns sehr sicher. Ist das der Ort, wo Sie ihn festhalten w?hrend. . . ?” “Seiner Episoden”, beendete die Hausmutter mit ihrer knappen Art. “Zu seiner eigenen Sicherheit. Er hat angefangen zu bei?en, seit seinem letzten Geburtstag.”Die Antwort des Mannes klang eher nachdenklich als besorgt: “Ich verstehe. Darf ich fragen, gn?dige Frau, was wissen Sie ¨¹ber das Leiden des jungen Mannes?” “Alles, was ich wissen muss”, antwortete sie kalt. “Er ist hier, seit er f¨¹nf ist. Und er hat immer ?rger gemacht ¨C nicht nur, weil er einer von Ihrer Sorte ist.” “Meine Sorte?”, erwiderte der Mann ruhig und ungest?rt. Die Hausmutter senkte ihre Stimme fast zu einem Fl¨¹stern, aber Remus konnte noch h?ren.”Mein Bruder war einer. Ich habe ihn nat¨¹rlich seit Jahren nicht gesehen, aber er bittet mich ab und zu um Gefallen. St. Edmunds ist eine ganz besondere Einrichtung. Wir sind f¨¹r Problemf?lle ger¨¹stet.” Remus h?rte Schl¨¹ssel klimpern: “Nun, lassen Sie mich ihn zuerst sehen. Er muss oft geflickt werden. Ich wei? nicht, warum Sie ihn ¨¹berhaupt nach Vollmond sehen wollten, wenn Sie es schon gewusst haben.”Der alte Mann antwortete nicht, und die Hausmutter ging auf Remus¡® Zimmer zu, ihre Lackleder-Abs?tze klickten auf den Steinboden. Sie klopfte dreimal an die T¨¹r.”Lupin? Bist du wach?” “Ja”, erwiderte und zog seine Decke enger. Sie zogen ihm die Kleider aus, damit sie nicht von ihm zerrissen wurden.

“Ja, Hausmutter”, korrigierte sie ihn, durch die T¨¹r. “Ja, Hausmutter”, murmelte Remus, als der Schl¨¹ssel sich im Schloss herumdrehte und die T¨¹r sich knarrend einen Spalt ?ffnete. Die T¨¹r war aus einfachem Holz, und er wusste, dass er sie w?hrend einer Episode leicht zerschlagen konnte, aber sie war nach dem Fenstervorfall mit einer Versilberung versehen worden. Allein der Geruch davon machte ihn schwindelig und bereitete ihm Kopfschmerzen. Die T¨¹r ?ffnete sich nun komplett und Licht str?mte wie Wasser in den Raum, weshalb er blinzelte. Als die Hausmutter den Raum betrat, trat er automatisch einen Schritt zur¨¹ck. Sie war eine vogel?hnliche, spitze Frau, mit einer langen, d¨¹nnen Nase und dunklen Augen. Sie betrachtete ihn vorsichtig. “Brauchst du diesmal einen Verband?”

Er zeigte ihr seine Wunden; sie bluteten nicht mehr. Er hatte bemerkt, dass die Wunden, die er sich zugef¨¹gt hatte, schneller heilten als alle anderen Schnitte und Schrammen, obwohl sie relativ tief waren. Er brauchte nicht einmal mehr gen?ht zu werden. Die Narben verblassten jedoch nie und hinterlie?en silberne Schr?gstriche am ganzen K?rper. Die Hausmutter kniete vor ihm nieder, betupfte ihn mit Antiseptikum und wickelte ihn in juckende Mullverband. Daraufhin reichte sie ihm seine Kleidung und er zog sich schnell vor ihr an. “Du hast Besuch”, sagte sie endlich, als er sein T-Shirt ¨¹ber den Kopf zog. Es war grau, wie ihre ganze Kleidung. “Wer?”, fragte er und schaute ihr in die Augen, weil er wusste, dass es ihr nicht gefiel.”Ein Lehrer. Er ist hier, um mit dir ¨¹ber die Schule zu sprechen.””Ich will nicht”, antwortete er. Er hasste die Schule. “Sag ihm, er soll verschwinden.”Die Hausmutter griff an sein Ohr. Remus hatte dies erwartet und zuckte dabei nicht.”Weniger von diesen Unversch?mtheiten”, rief sie. “Du tust, was man dir sagt, oder ich lasse dich f¨¹r den Rest des Tages hier drin. Jetzt komm schon.” Sie packte seine Arme und zog ihn nach vorne.Er wurde missmutig, dachte daran, sie abzuwehren, aber es war sinnlos. Sie k?nnte ihn wieder einsperren und er war neugierig auf den Fremden. Besonders, als der Duft der Magie st?rker wurde, als sie den schattigen Korridor hinunterliefen. Der Mann, der auf sie wartete, war ziemlich gro? und trug den seltsamsten Anzug, den Remus je gesehen hat. Er war aus tiefbraunem Samt mit aufwendigen Goldstickereien an den ?rmelb¨¹ndchen und am Revers; seine Krawatte war mitternachtsblau. Er muss sehr alt gewesen sein ¨C sein Haar war wei? wie Schnee und er hatte einen unglaublichen langen Bart, der bis zum Nabel reichte. So seltsam er aussah, Remus f¨¹hlte sich nicht eingesch¨¹chtert, wie er es bei den meisten Erwachsenen war. Der Mann hatte freundliche Augen und l?chelte Remus ¨¹ber eine Halbmondbrille an, als sie sich n?herten. Er streckte eine Hand aus, “Mr. Lupin”, sagte der alte Mann warmherzig, “Freut mich, Sie kennenzulernen.”Remus starrte, begeistert. Noch nie hatte ihn jemand so respektvoll angesprochen. Es war ihm fast peinlich. Er sch¨¹ttelte dem Mann die Hand und sp¨¹rte dabei eine elektrische Verbrennung, wie Batteries?ure. ?Hi. ? antwortete er und starrte.”Ich bin Professor Dumbledore. Ich frage mich, ob Sie mit mir ¨¹ber das Gel?nde gehen w¨¹rden. Es ist so ein sch?ner Tag drau?en.” Remus warf einen Blick auf die Hausmutter, die nickte. Das allein war es wert, mit einem seltsam gekleideten Fremden ¨¹ber die Schule sprechen zu m¨¹ssen ¨C sie lie? ihn bei Vollmond nie raus, auch nicht unter Aufsicht. Sie gingen noch ein paar G?nge hinunter, nur die beiden. Remus war sich sicher, dass er Dumbledore noch nie im St. Edmunds gesehen hatte, aber er schien sich zurecht zu finden. Als sie endlich drau?en waren, atmete Remus tief ein, die warme Sommersonne ¨¹bersp¨¹lte ihn. Die ‘Anlagen’, wie Dumbledore sie genannt hatte, waren nicht umfangreich. Dazu geh?rte ein gelbes Rasenst¨¹ck, auf dem die Jungs Fu?ball spielten und eine kleine Terrasse mit Unkraut, welches durch die Risse im Pflaster wuchs.Der alte Mann fragte: “Wie geht es Ihnen, Mr. Lupin?” Remus zuckte mit den Schultern. Er f¨¹hlte sich genauso, wie er es danach immer tat. Wund und unruhig. Dumbledore schnappte ihn nicht wegen Frechheit an, sondern l?chelte ihn nur an, w?hrend sie langsam um den Zaun gingen.
“Was wollen Sie?” fragte Remus schlie?lich und kickte dabei einen Stein aus dem Weg. “Ich vermute, Sie haben bereits eine Ahnung”, erwiderte Dumbledore. Er griff in seine Tasche und zog eine braune Papiert¨¹te heraus. Remus konnte Sherbet-Zitrone riechen, und Dumbledore bot ihm eine S¨¹?igkeit an. Er nahm das Bonbon und lutschte.

“Sie sind magisch”, sagte er ganz deutlich. “Wie mein Vater.””Erinnern Sie sich an Ihren Vater, Remus?” Er zuckte wieder mit den Schultern. Es erinnerte sich nur kaum an ihn. Alles, an was er sich je erinnern konnte, war die Gestalt eines hohen, d¨¹nnen Mannes, der einen langen Umhang trug und sich weinend ¨¹ber ihn beugte. Er nahm an, das sei die Nacht gewesen, in der er gebissen wurde. Daran erinnerte er sich, gut genug. “Er war magisch”, sagte Remus. “Er konnte Dinge geschehen lassen. Mama war normal.”Dumbledore l?chelte ihn freundlich an. “Ist es das, was deine Hausmutter dir gesagt hat?” “Einiges davon. Einiges davon wusste ich. Er ist sowieso tot, hat sich selbst get?tet.” Dumbledore sah dadurch leicht verbl¨¹fft aus, was Remus gefiel. Es war ein Punkt des Stolzes, eine tragische Vorgeschichte zu haben. Er dachte nicht oft an seinen Vater, au?er daran, ob er sich umgebracht h?tte, wenn Remus nicht gebissen worden w?re. Er machte weiter. “Mum ist aber nicht tot; sie wollte mich nur nicht. Also bin ich hier.” Er hat sich umgesehen. Dumbledore hatte aufgeh?rt zu laufen. Sie waren jetzt am ?u?ersten Ende des Gel?ndes, am hohen hinteren Zaun. Da war ein loses Brett, von dem niemand wusste. Remus konnte durchschl¨¹pfen, wenn er wollte, und auf die Hauptstra?e in die Stadt gelangen. Er ging nie wirklich mit einem Ziel irgendwo hin; er irrte nur herum und wartete darauf, dass die Polizei ihn abholt und zur¨¹ckbringt. Es war besser, als nichts zu tun.”Gef?llt es dir hier?”, fragte Dumbledore.
Remus schniefte: “Verdammt nochmal, nein.” Er beobachtete Dumbledore von der Seite, aber er bekam keine Probleme, weil er flucht.

“Nein, das habe ich nicht gedacht”, bemerkte der alte Mann. “Ich habe geh?rt, du bist ein Unruhestifter, ist das richtig?” “Nicht schlimmer als die anderen hier”, sagte Remus. “Wir sind gest?rte Jungs.” Dumbledore streichelte seinen Bart, als h?tte Remus etwas von ?u?erster Bedeutung gesagt. “Ja, ich verstehe.” “Haben Sie noch eine S¨¹?igkeit?”, fragte Remus erwartungsvoll die Hand ausstreckend. Dumbledore gab ihm die ganze T¨¹te und er konnte sein Gl¨¹ck kaum fassen. Der alte Narr war leicht herumzukriegen. Dieses Mal kaute er die Pastillen. Er sp¨¹rte, wie es zwischen seinen Z?hnen knirscht, und Brausepulver wie ein Feuerwerk auf seiner Zunge explodiert.”Ich leite eine Schule, wei?t du. Die gleiche Schule, auf der dein Vater war.” Dies erstaunte Remus. Er schluckte die S¨¹?igkeiten herunter und kratzte sich am Kopf. Dumbledore fuhr fort: “Es ist eine ganz besondere Art von Schule. F¨¹r Zauberer wie mich. Und wie dich. M?chtest du Zaubern lernen, Remus?”Remus sch¨¹ttelte inbr¨¹nstig den Kopf. “Ich bin zu dumm.” Er sagte fest: “Ich komme da nicht rein.””Ich bin sicher, das ist ¨¹berhaupt nicht wahr.”

“Frag sie”, drehte Remus den Kopf zur¨¹ck zu dem hohen grauen Geb?ude, wo die Haumutter lauerte. “Ich kann kaum lesen. Ich bin dumm.” Dumbledore schaute ihn sehr lange an. “Sie hatten keinen leichten Start ins Leben, Mr. Lupin, und das tut mir leid. Ich kannte deinen Vater ¨C nur ein wenig ¨C und ich bin sicher, er h?tte es nicht gewollt. . . sowieso. Ich bin hier, um Ihnen etwas anderes anzubieten. Ein Platz unter deiner Art. Vielleicht sogar eine M?glichkeit, all diese Wut, die du hast, zu kanalisieren.”Remus starrte ihn an. Welchen Unterschied machte es, ob er in dem einen oder anderen Heim war? Die Hausmutter gab ihm nie S¨¹?igkeiten und es roch nicht nach Magie. Die Kinder von Dumbledore¡¯s Schule konnten nicht schlimmer sein als die Jungs von St. Edmunds, und wenn sie es waren, dann konnte er sich wenigstens im Kampf behaupten. Aber. . . Es gab immer ein ‘aber’. “Was ist mit meinen Episoden?”, fragte er mit verschr?nkten Armen. “Ich bin gef?hrlich, wissen Sie.” “Ja, Remus, ich wei?”, erwiderte Dumbledore traurig. Er legte eine Hand auf Remus’ Schulter, ganz sanft. “Wir werden sehen, was wir uns einfallen lassen k?nnen. ¨¹berlassen Sie es mir.”Remus sch¨¹ttelte ihn ab und kaute an einem weiteren Bonbon. Sie gingen schweigend zur¨¹ck zum Geb?ude, beide waren ¨¹berzeugt, dass sie sich nun verstanden hatten.

Leave a Reply

Your email address will not be published.